Wer hilft eigentlich Mittelständlern ? Es ist kaum zu ertragen – aus mehreren Gründen – dass sich die Regierung gegenseitig vorführt, um als besserer oder eigentlicher Opel Retter da zu stehen. Brüderle hat entschieden(hört, hört !) und er hat endlich richtig entschieden. Da kommt Frau Merkel und will das nicht als letztes Wort sehen. Das wirft ein Schlaglicht auf die Art des Regierens heutzutage und es führt zu falschen Entscheidungen aus populistischen Gründen. Um die Schraube noch eine Umdrehung weiter zu drehen, kann man dann in die Niederlande und auf deren gestriges Wahlergebnis schauen, um fest zu stellen, dass dann völlige Inhaltsfreiheit in Gestalt des Herrn Wilders(na ja, bis auf ein Thema…) Sitze gewinnt und zu einer faktischen Unregierbarkeit führt. Der letztere Terminus führt dann wieder nach NRW und die dortige Reise nach Jerusalem bzw, Regierung.
Anwälte und (mit Blick auf die WM) Fussballer haben gemein, dass sie dann gut sind, wenn Sie die Kraft zu Entscheidungen haben, etwa im Mandantengespräch diesem nicht nach dem Mund zu reden oder eben im Termin, wenn etwas unvorhergesehenes passiert(die Fussballer immer dann, wenn sie den Ball bekommen…letztlich one touch football). Die Öffentlichkeit will einfach mehr klare Kante, der Wille zur Entscheidung bzw. dessen Umsetzung ist das, was gewollt ist und nicht das konsequente Abwarten und längstmögliche Vereinnahmung aller möglicher Ansichten. Das ist es was bei Opel passiert: es sieht gut aus, Opel Geld geben zu wollen, also hält man sich das offen, solange es geht, zur Not auch unter Vorführung des eigenen Koalitionspartners. Ich bin froh, dass man im Alltag nicht ständig auf Opportunismus in dieser Konzentration trifft, sei es beruflich oder privat.
Das musste mal raus !
so long
— Georg Garbrecht